Burnout - der Weg zurück in die Balance

Burnout, das Gefühl ausgebrannt zu sein, ist ein Geschehen was nicht nur den Körper betrifft. Sondern es zeigt in seinem Symptombild eine erhebliche Störung der gesamten Körper-Geist-Mental-Seelen-Achse.

 

Das Burnout-Syndrom entwickelt sich schleichend und ist das Ergebnis eines lang anhaltenden Anspannungszustands gekoppelt mit der permanenten Missachtung seiner eigenen Grenzen und Belastbarkeit.

 

Äußere Faktoren und innere Befindlichkeiten beeinflussen die jeweilige Tagesform des Menschen. Dies zu beachten und geschickt mit den Anforderungen des Tages kompatibel zu gestalten, ist die Kunst des Selbst-Managements. Allerdings fordert dies Mut zur Prioritätensetzung.

 

Leider entwickelt sich das Burnout-Syndrom zunehmend zur Volkskrankheit Nr. 1 und findet sich in allen Gesellschaftsschichten und Altersklassen.  Es ist keinesfalls wie lange angenommen, eine Erkrankung die vorwiegend auf Managementebene oder im Bereich der Führungskräfte anzutreffen ist, sondern ebenso häufig bei Kindern im Schulstress oder die geplagte "Familienmanagerin", allein erziehende Mütter und Väter, Menschen aus helfenden Berufen wie Ärzte, Krankenschwestern und -pfleger, AltenpflegerInnen, Menschen, die mit Menschen arbeiten, zum Beispiel Polizisten und Lehrer oder Angehörige aus der häuslichen Pflege von Angehörigen zählen ebenso dazu.

 

Der Psychoanalytiker Freudenberg definierte als Erster den Begriff des Burnouts und formulierte mit seinem Kollegen North:
"Burnout ist ein Zustand, der sich langsam, über einen Zeitraum andauernden Stress' und Energieeinsatz entwickelt....Burnout ist Energieverschleiß, eine Erschöpfung aufgrund von Überforderungen, die von innen und außen - durch Familie, Arbeit, Freunde, Liebhaber, Wertesysteme oder die Gesellschaft - kommen können und einer Person Energie, Bewältigungsmechanismen und innere Kraft rauben können. Burnout ist ein Gefühlszustand, der begleitet von übermäßigen Stress und schließlich die persönliche Motivation, die Einstellungen und Verhalten beeinträchtigt."