Burnout-Betroffene zeigen für gewöhnlich drei Symptome, mit denen gemeinhin das
"Syndrom-Burnout" beschrieben wird:

  1. In der Regel empfinden sich Burnout-Betroffene sich selbst als emotional erschöpft: Sie fühlen sich kraftlos, ohnmächtig, haben das Gefühl nicht mehr verstanden zu werden und am Ende zu sein. Sie sind von einer chronischen Müdigkeit betroffen.

  2. Auf andere Menschen, die gewöhnlich Empfänger ihrer Dienstleistungen oder Kontakte sind, reagieren Betroffene gefühllos, abgestumpft, teilweise aggressiv. Diese Reaktion ist auch in Arbeitssituationen zu beobachten, in denen Burnout-Betroffene sich befinden. Es treten erste körperliche Beschwerden wie Muskelschmerzen und Wirbelsäulenbeschwerden auf. Vor allem aber massive Konzentrationsstörungen.

  3. Als dritte Komponente kann eine Abnahme der Leistungsfähigkeit, beziehungsweise Antriebsverlustes, mangelnde Tatkraft bei Betroffenen festgestellt werden. Insgesamt wird das psychische Unwohlsein zudem auch noch von Magen-Darm-Problemen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Schwindelattacken und immer wiederkehrenden Infektionen jeglicher Art begleitet.

Denn die Beeinträchtigung der pychischen Befindlichkeit führt langfristig auch zu einer Immunschwäche, hinzu kommt oftmals ein Vitalstoff- und Nährstoffmangel. Der Vitalstoff- und Nährstoffmangel ist ein wichtiges Thema, denn einige Menschen neigen dazu in stressigen und belastenden Situationen sich mit sogenannter Nervennahrung wie Schokolade, Pralinen, Kuchen, Torten, Alkopops, Alkohol, Fast Food, Zigaretten und Medikamente "runter zu bringen".

 

Zudem kommt es  durch die körperlichen und psychischen Befindlichkeitsstörungen zum Einbruch des sozialen Umfeldes, es treten Disharmonien im der Familie und im Freundeskreis auf. Insgesamt sind die sozialen Kontakte erheblich gestört, was den Betroffenen noch stärker in die Isolation führt!

 

Doch trotzallem ist eine Diagnose schwierig, denn es handelt sich hier um einen Zustand oder eine Gruppe von gleichzeitig auftretenden Symptomen. So individuell wir erleben, so individuell definieren Menschen Zustände für sich. Einige bemerken diese Anzeichen ziemlich schnell an sich, manche gar nicht.